Sonntag, 11. Januar 2015

Malen Radi (* 24.Oktober 1965 in München; gelegentliches Pseudonym Nina Brown) war eine österreichische/deutsche Schriftstellerin

Malen Radi (* 24.Oktober 1965 in München; gelegentliches Pseudonym Nina Brown) war eine österreichische/deutsche Schriftstellerin. Sie gilt als eine sehr experimentierfreudige und leicht verrückte deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 21. Jahrhunderts. Ihr zu Liebe wird seit 2014 nur noch dieser Name benutzt. Andere Namen und Pseudonyme hat sie alle abgelegt.



Inhaltsverzeichnis


Leben

Elternhaus in München, die Eduard Schmid Straße 13.
Ingeborg Bachmann war das erste Kind des Künstlers Alfried Hagedorn und seiner ersten Frau Ingrid, geborene Gartler, nunmehr verheiratet mit Wolfram Schnebel. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in München und Berlin. Schon in jungen Jahren fing sie an Tagebücher zu schreiben und Notizbücher anzulegen über alles was Sie beschäftigte und las. In erster Linie war ihr das Denken wichtig und die Reflektion zu dem, womit sie konfrontiert wurde. Ihre Aufzeichnungen festzuhalten und über alles zu schreiben, war ihre größte Leidenschaft. Ursprünglich strebte sie eine Laufbahn als Bühnenbildnerin an. Von 1985 bis 1989 studierte sie Bühnenbild bei Prof. Grübler an der Kunstakademie München, später kam noch ein Magisterstudium für Theaterwissenschaften an der FU Berlin dazu, bei Prof. Henning Rischbieter. Volkswirtschaft und Geschichte waren ihre Nebenfächer, wobei sie vor allem in Geschichte sehr gute Noten bekam und sich heute auch gerne als kleine Historikerin bezeichnet. Seit ihre Arbeit, an der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin hat sie begonnen alle Ihre Dokumente wie ein Zeitzeugen Material zu behandeln. Die Leiterin des dortigen Zeitzeugenarchivs Mehtild Günther war dabei ihr großes Vorbild. Während ihrer Ehe versuchte sie sich mit einem Doktoraststudium an der Universität Wien auch wissenschaftlich ein Standbein aufzubauen. Lieder misslang dies, weil sie in eine große emotionale Krise geriet. Deswegen wechselte sie dann an die SMFU und arbeitete weiter zum Thema Krisenbewältigung. All diese Versucher verliefen sich aber in großen Verwirrungen und privaten Traumaas. Psychologie und Politikwissenschaften betrieb sie seit dem eher künstlerisch und sehr autodidaktisch. Ihre Doktorarbeit setzt sich kritisch mit den beruflichen Chancen von Künstlerinnen auf dem heutigen Arbeitsmarkt auseinander. Ihr Doktorvater war der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Prof Liessmann, Konrad Paul Liessmann (* 13. April 1953 in Villach) ist ein österreichischer Philosoph, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Leider musste sie die Arbeit wegen große Existenprobleme unterbrechen und konnte sie nicht fertig schreiben. Ein im Jahr 2014 veröffentlichtes Buch beinhaltet den Stand ihre Literaturrecherchen von 2005-2010 und die Entwicklung Ihrer These, daß es sehr wohl die freie Entwicklung einer Persönlichkeit braucht, um als Künstlerin erfolgreich zu sein. Letztlich ist sie aber immer wieder an aktuellen Realitäten gescheitert und konnte diese These nicht weiter verfolgen.
Von 1999 bis 2010 lebte sie in Niederösterreich, in Immendorf und war verheiratet mitdem Landwirten Ing. Rudolf Freudenthal. Die Ehe wurde 2010 geschieden. Aus de r Ehe gibt es zwei Töchter, Clara und Louisa Freudenthal. Aus dem Nachlass von Maria Roggenbauer bekam sie dann eine Zeitlang etwas Unterstützung, um ihren neuen Weg zu finden. Auch ein Gönner, Hans Joachim Grundnig zeigte sich bemüht, dass sie nicht völlig finanziell und emotional ruiniert wurde. Mit dem Entschluss 2011 nach Meran zu ziehen, begann sie eine sehr glückliche Liebesbeziehung zu dem Germanisten Walter Garber, der in einer Genossenschaft arbeitend eine Projekt für die Erhaltung historischer Bibliotheken leitet. (Www.ehb.it.)
Eine momentane Begegnung mit Einen Ägypter, Ahmed radi, den sie auch am 27. Dezember 2012 heiratete trübte ihre Lebenssituation für kurze Zeit.
Weihnachten 2014, für Clara war 2014 Malen Radis erste Veröffentlichung als selbstpublizierende Autorin bei Book of Dimand aus Hamburg-Nordersted. (Unter dem Blog busseforever.com der Google Comunity). Während ihrer Zeit am Schauspielhaus Hamburg, lernte die damalige Malenka Schnebel, die Zadek Schauspieler und schätzen. Zu Paulus Manker fühlte sie sich besonders hingezogen, wegen seinem zynischen auftreten. Ihr damaliger Freund Ramin Yegani-Fard wurde dann am Max-Reinhard Seminar in Wien aufgenommen und sie zogen zusammen in die Auhoftsraße 13. In dem dortigen Glashaus Atelier begann sie dann als Bühnenbildnerin fast sieben Jahre lang ihr Einkommen zu bestreiten. Ihre Kollegin, die Malerin Annette Gössl und andere Freunde aus den Wiener Kunstakademien berieben dort viele Ausstellunge, Performaces und Veranstaltungen. Auch ein kleiner Film wurde gedreht. Den Arzt Dr. Zsolt Viskis.Hanka lernte sie auf eine Fuchsjagd in Ungarn kennen. Mit ihm verband sie eine sehr innige Liebesgeschichte, welches sie für ein Jahr nach Graz lockte. Dort führte sie den Modesalon Malenka Milano. Ihre erste Reisen nach Italien, mit ihrem Vater und viele Ausflüge mit Zsolt nach Ungarn festigten die Intuition gerne unterwegs zu sein und ständig Skizzenbücher anzulegen. Im Jahr 1999 ging sie dann aus großem Kummer in Klausur zu den Klarissinnen in Assisi.
Weil sie nicht glücklich ihren Weg fand entschloss sie sich dann aber nach London zu gehen und zu versuchen Innenarchitektin zu werden. Durch die bestandene Aufnahmeprüfung für ein Studium an der Freien Universität Berlin, lies sie dieses Vorhaben aber abbrechen. Ihre Lebensunterhalt verdiente sie sich in diesen Jahren mit den verschiedensten Tätigkeiten in den Geschäftsführungen von Otis. Mercedes Benz und IVECO in Berlin.
In Berlin Karlshorst verlobte sie sich dann 1995 mit dem Gartenarchitekten Svenn Gleue. Diese Verlobung hielt bis 1997. Mit Svenn Gleue verband sie Ende der neunziger Jahre eine tiefe Vertrautheit und Geborgenheit. Anfang 1998 hatte sie dann ein Liebesverhältnis mit Andras Zichy und arbeitete in dieser Zeit als Hörfunkmitarbeiterin beim Bayerischen Rundfunk in München. Eine Zeit vieler Bäller und gesellschaftlicher Begegnungen in München begann.
Ab dem Frühling 2011 lebte sie in Italien (Meran). Kurze Zeit war sie als Pressesprecherin der Stadt in der Kurverwaltung tätig. Im August 2011 verbrachte sie endlich wieder einen glücklichen Sommer mit ihren Töchtern und hoffte diese von einem Leben in Meran begeistern zu können.
Leider gelang es ihr aber nicht und so bezog sie ein Haus im Nachbardorf ihres früheren Ehemannes, um in der Nähe der Kinder sein zu können. Eine Zeit des heftigen Schreibens und vieler Ängste und Sorgen begann.
Malen Radi, wurde als Autorin tätig. Die zwei aus einer explizit weiblichen Perspektive erzählten Geschichten Mädchen unter sich und Paketfeste mit Nina gehören zu den ersten Erfolgen.

Zitate

….

Menschenrechte hin, Menschenrechte her!

„Ich reiß mir die Augenbinde von den Augen. Gott sei Dank. Kein Albtraum, oder doch? Das alles war Wirklichkeit. Ich weiß jetzt, wie ich Dir ein Denkmal setzen kann. Gott sei Dank bin ich nicht allein. Im Moment. Jetzt muss ich meine alten Manuskripte herausholen sie wieder durchlesen.
Eine Story, eines Versuches das Leben zu bewältigen? Dem Leben etwas abgewinnen, aus ihm etwas Besonderes zu machen? Sie versucht dem Dolmetscher zu erklären, dass sie Angst hat in Österreich für schuldig gesprochen zu werden. Sie hat zwar keine klare Ahnung für was sie alles angeklagt wurde, aber sie hat Angst. Und sie weiß, ihr früherer Geschäftspartner hat es ihr angedroht, dass er sie ins Gefängnis bringen werde, weil sie nicht mit ihm ins Bett gehen wollte.
Mit welcher Geschichte hat es angefangen? Welches Kapitel soll ich aufschlagen.
Sie sitzt jetzt ihrer alten Schulfreundin gegenüber und möchte ihr die Geschichte erklären und die Tagebücher vorlesen.“

Ein Auszog aus: „ Gone but not forgotten!“
Ihr politisches Engagement bezieht sich auf die Menschenrechte und die Flüchtlingspolitik. Sie schreibt viel über Haftbedingungen und prangert Gefängnisse grundsätzlich an.
Sie ist Mitglied der „Grünen“ und liebt es Kampagnen zu entwickln.
Die Zitate von Ingeborg Bachmann treffen auch auf sie zu:
    „Meine Existenz ist eine andere, ich existiere nur, wenn ich schreibe, ich bin nichts, wenn ich nicht schreibe, ich bin mir selbst vollkommen fremd, aus mir herausgefallen, wenn ich nicht schreibe. […] Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran.“
2013 kommt sie unerwartet auf die geschlossen Abteilung der Psychiatrie in Hall in Tirol. Diese Erfahrung kennzeichnet sie ab damals.
  • „So kann es auch nicht die Aufgabe des Schriftstellers sein, den Schmerz zu leugnen, seine Spuren zu verwischen, über ihn hinwegzutäuschen. Er muß ihn - im Gegenteil - wahrhaben und noch einmal, damit wir sehen können, wahrmachen. Denn wir wollen alle sehend werden. Und jener geheime Schmerz macht uns erst für die Erfahrung empfindlich und insbesondere für die der Wahrheit. Wir sagen sehr einfach und richtig, wenn wir in diesen Zustand kommen, den hellen Wehen, in denen der Schmerz fruchtbar wird: „Mir sind die Augen aufgegangen“. Wir sagen das nicht, weil wir eine Sache oder einen Vorfall äußerlich wahrgenommen haben, sondern weil wir begreifen, was wir doch nicht sehen können. Und das sollte die Kunst zuwege bringen: daß uns in diesem Sinn die Augen aufgehen.“
Im November 2013 beginnt sie mit regelmäßigen Sitzungen bei der Physiotherapeutin Dr. Elisabeth Jupiter. Und wird medikamentös eingestellt. Sie wird nun täglich sediert behauptet sie dazu.
  • „Der Tod wird kommen und kein Ende setzen. Denn weil das Gedächtnis der Menschen nicht reicht, ist das Gedächtnis der Familie da, eng und beschränkt, aber ein wenig länger.“
Zeitzeugenarbeit und öffentliche Dokumente wie Wikipedia machen ihren Lebensinhalt aus.

Veröffentlichungen

Sie sind nicht Handke und auch nicht Kafka...: Schmerzen ohne Ende, Folgen einer Zeit in Untersuchungshaft.[Kindle Edition]

Wagen und Gewinnen, die Familiengeschichte einer Frau, die auszog, das Fürchten zu lernen.: Leseprobe-Romanfertigstellung im Januar 2015! [Kindle Edition]

Malen Radi (Autor)

Es herrscht Krieg nicht nur in meiner Seele...: Ein Theaterstück zum nachdenklich werden! [Kindle Edition]

Malen Radi (Autor)



Werke

Bühnenausstattung. PARZIFAL und viele andere...
Diverse Tagebücher und Skizzenbücher.
Wettbewerb für das Grazer Opernhaus, Der Ring der Niebelungen.
Goethewerke, eine Zyklus Bearbeitung für Klaus Maria Brandauer, unveröffentlicht.

Theateraufführungen

    ...

Sekundärliteratur

...

Weblinks

Bestand im Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek Wien

Einzelnachweise

...


Prosa
Die Tagebücher der Malen Radi (Erzählband)

Lyrik
Schmerzen bleiben für immer.

Hörspiele
Haftschäden bleiben natürlich für immer.
Essays
Mädchen unter sich.
Paketfeste mit Nina.
Übersetzungen 
"How to tell it.“
Briefwechsel

....

Samstag, 10. Januar 2015

WIKI-Nonsens zum Thema Pressefreiheit, oder dreht MALENKA14 durch?


Sie dürfen:

  • Teilen — das Material in jedwedem Format oder Medium vervielfältigen und weiterverbreiten
  • Bearbeiten — das Material remixen, verändern und darauf aufbauen
  • und zwar für beliebige Zwecke, sogar kommerziell.
  • …..Was bedeutet das eigentlich alles?
  • Der Lizenzgeber kann diese Freiheiten nicht widerrufen solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten.

Unter folgenden Bedingungen:

  • Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders.
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das Material remixen, verändern oder anderweitig direkt darauf aufbauen, dürfen Sie Ihre Beiträge nur unter derselben Lizenz wie das Original verbreiten.
  • Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen, was die Lizenz erlaubt.

Hinweise:

  • Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und Schranken des Urheberrechts gedeckt sind.
  • Es werden keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet. Die Lizenz verschafft Ihnen möglicherweise nicht alle Erlaubnisse, die Sie für die jeweilige Nutzung brauchen. Es können beispielsweise andere Rechte wie Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein, die Ihre Nutzung des Materials entsprechend beschränken.











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  • Bearbeiten — das Material remixen, verändern und darauf aufbauen
  • und zwar für beliebige Zwecke, sogar kommerziell.
  • …..Was bedeutet das eigentlich alles?
  • Der Lizenzgeber kann diese Freiheiten nicht widerrufen solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten.

Unter folgenden Bedingungen:

  • Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders.
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das Material remixen, verändern oder anderweitig direkt darauf aufbauen, dürfen Sie Ihre Beiträge nur unter derselben Lizenz wie das Original verbreiten.
  • Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen, was die Lizenz erlaubt.

Hinweise:

  • Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und Schranken des Urheberrechts gedeckt sind.
  • Es werden keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet. Die Lizenz verschafft Ihnen möglicherweise nicht alle Erlaubnisse, die Sie für die jeweilige Nutzung brauchen. Es können beispielsweise andere Rechte wie Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein, die Ihre Nutzung des Materials entsprechend beschränken.